Ein Zombie kommt selten allein: Warum wir Horrorfilme sehen, was wir daraus lernen

Filmphilosophische Betrachtungen, Ethik im Film

Monstergeschichten sprechen von der Sehnsucht nach einer archaischen Kraft, die es erlaubt, sich anzueignen, was man begehrt, den zivilisationsgeschichtlich nur unterdrückten, nicht wirklich beseitigten Einverleibungsgelüsten rabiat zum Ausbruch zu verhelfen. Sie fassen die Sehnsucht ins Wort, moralische Aporien, soziale Konflikte und unvermeidliche Kompromissbildungen nicht länger hinnehmen zu müssen, sondern durch Möglichkeiten brachialer Konfliktlösung ersetzten zu können. (Brittnacher: Ästhetik des Horrors, S. 219)

Es wird in erster Linie um die Trennung von Filmphilosophie und Philosophie im, bzw. des Film(s) gehen, welche insbesondere auch für die Killerspieldebatte interessante Argumente liefern kann. Ich werde mich dazu auf meine Abschlussarbeit zum Thema des Zombiefilms berufen.

An vielen Beispielen wird es natürlich nicht mangeln...

Im Raum Singapore (Lecture), gehalten von Christine, am Samstag, 07.04.2012 21:00 Uhr, 45 Minuten